Sonntag, 27.05.2018 23:37 Uhr

Ein prestigeträchtiges Motorsport-Event in Monaco

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Monaco (MON), 13.05.2018, 21:36 Uhr
Presse-Ressort von: Markus Faber Bericht 3130x gelesen
Rascasse
Rascasse  Bild: Markus Faber

Monaco (MON) [ENA] Das Fürstentum Monaco lud ein zum 11. Historique Grand Prix, der traditionell zwei Wochen vor dem FIA Formel-1 Grand Prix stattfindet. Klassiker des Rennsports jagten durch die Strassenschluchten von Monte-Carlo und Fahrerlegenden wie z. B. Jackie Ickx oder Mika Häkinnen waren mittendrin.

Seit 1997 wird dieses hochkarätige Motorsport-Event alle zwei Jahre vom hiesigen Automobilclub de Monaco (ACM) ausgerichtet. Für dieses Jahr gab es gleich drei Neuerungen um den Renncharakter in den Focus zu stellen. Was 2016 noch als Demonstrations-Event ausgetragen wurde, wird sich hoffentlich zu einer festen Größe entwickeln. Die Rede ist von den Vorkriegsfahrzeugen der Gruppe A, die der ACM als „Formula 1“ deklariert. Die Sportwagen der ersten Periode nach dem zweiten Weltkrieg möchte man ebenfalls mehr Aufmerksamkeit schenken.

Es durften Fahrzeuge angemeldet werden, die beim ersten Grand Prix für Sportwagen 1952 in Monaco teilgenommen haben. Als letzte Neuerung wurden die kleinen Rennserien wie Formula Junior und Formula 3 nicht mehr am Historique GP zugelassen. Hier wollte der Veranstalter sich mehr auf die spektakulären Formel 1 Grand Prix Fahrzeuge konzentrieren. Innerhalb dieser Kategorie der unterschiedlichen Epochen sind die Monoposti in fünf Gruppen unterteilt um eine möglichst gerechte Balance of Performance herzustellen. Der Zeitraum erstreckt sich von Fahrzeugen die vor 1961 gebaut wurden bis hin zu den achtziger Jahren.

Zusammen mit den Vorkriegsautos waren über 180 Rennwagen gemeldet die auf dem berühmten Stadtkurs fahren werden. Zu den Sonderveranstaltungen gehörte u.a. 70 Jahre Porsche im Motorsport und der erste Motorrad Grand Prix in Monaco 1948. Wie sagte einst Formel-1 Legende Niki Lauda:“ In Monaco fahren, ist wie Hubschrauber fliegen im Wohnzimmer.“ An diesem Gefühl hat sich in all den vergangenen Jahrzehnten nicht viel verändert, denn es werden immer noch 80% der Strecke von 1929 benutzt.

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