Sonntag, 18.02.2018 22:53 Uhr

Formel-E Marrakesch: Zweiter Saisonsieg für Rosenqvist

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Marrakesch (MAR), 14.01.2018, 13:46 Uhr
Presse-Ressort von: Markus Faber Bericht 5739x gelesen

Marrakesch (MAR) [ENA] Der Schwede Felix Rosenqvist hat das Formel-E-Rennen in Marrakesch vor Sebastien Buemi (CHE) gewonnen. Dritter wurde Sam Bird (GBR) aus dem DS Virgin Team. Der Schwede hat sich nach dem Erfolg von Hongkong auch den Sieg beim Rennen in Marrakesch gesichert. Der Mahindra-Pilot nahm dem lange Zeit führenden Buemi vier Runden vor Schluss die Führung ab und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg.

"Was für ein Tag", sagte Rosenqvist nach dem Rennen, denn sein Wochenende war eine einzige Achterbahnfahrt. Erst erlebte er nach eigenem Bekunden "eines der schlimmsten Trainings meiner Karriere", dann fuhr er fast auf die Pole-Position, bevor er eine halbe Stunde vor dem Rennen noch die Batterie tauschen musste. "Aber die Jungs haben es wieder hinbekommen", lobte er. "Ich bin reingesprungen, und das Auto war perfekt."

Rosenqvist war das Rennen in Marokko vom dritten Startplatz angegangen und hielt sich in der ersten Rennhälfte hinter Buemi und Bird auf, um Energie zu sparen. Den Briten knackte er kurz vor dem Boxenstopp, bevor er sich in der zweiten Rennhälfte auf die Jagd nach Buemi machte. Der Schweizer lag die ganze Zeit über in Führung, musste diese nach einem guten Angriff aber vier Umläufe vor Schluss an Rosenqvist abgeben.

Der Schweizer ließ den Schweden allerdings nicht ganz unfreiwillig vorbeiziehen. Der FanBoost womit sich Buemi eine zusätzlichen Schub für das Ende des Rennens versprach, funktionierte nicht. "Ich habe mich auf den FanBoost verlassen, der aber nicht funktioniert hat", hadert der Ex-Meister. Eigentlich war Buemi über Rosenqvist im Rückspiegel nicht besorgt, doch als er den Knopf drücken wollte, kam keine Leistung - und Rosenqvist so letzten Endes vorbei. Im Windschatten der beiden fuhr Sam Bird zu Rang drei und musste die Meisterschaftsführung an Rosenqvist abgeben. Rang vier sicherte sich der Brasilianer Nelson Piquet jun. (Jaguar) ein weiterer Ex-Meister, der damit die gute Form von Jaguar unterstreichen konnte.

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