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WEC: Noch 20 Tage bis zum Prolog in Le Castellet

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Le Castellet (FRA), 17.03.2018, 14:34 Uhr
Presse-Ressort von: Markus Faber Bericht 5442x gelesen
WEC Prolog Le Castellet 2016
WEC Prolog Le Castellet 2016  Bild: Markus Faber

Le Castellet (FRA) [ENA] Noch nahezu 20 Tage, dann startet die WEC Super-Saison 2018/19. Insgesamt 35 Fahrzeuge werden Anfang April im Rahmen der offiziellen Testtage auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet inklusive 30-Stunden Dauertest ihre Runden drehen.

Von den 36 für die WEC Super-Saison 2018/19 gemeldeten Fahrzeuge, nehmen auf dem französischen Formel-1 Kurs 35 Wagen am Prolog teil. Die Teams haben die Möglichkeit zwischen den beiden Testtagen einen Non-stop 30-Stunden-Test zu nutzen. Bisher hingegen werden nur elf Teams mit 13 Fahrzeuge diesen Dauertest inklusive der Nachtfahrten in Anspruch nehmen. Aufgrund der Tatsache, dass noch nicht alle Fahrerplätze der Super-Saison vergeben sind, weist die Teilnehmerliste für den Prolog noch einige Lücken auf. Bei einigen Teams kommen zudem auch Test- und Reservefahrer sowie der jeweils dritte Fahrer für Le Mans zum Einsatz.

LMP-Klassen

In der LMP1-Klasse geht bis auf den zweiten Rebellion R13 komplett an den Start. Von Rebellion Racing sind dennoch alle sechs Fahrer für den Test gemeldet. Das Team wird den Wagen erst wenige Tage vor dem Prolog von Oreca erhalten und benötigt viele Teststunden wie möglich vor dem Saisonstart Anfang Mai in Spa-Francorchamps. Toyota Gazoo Racing muss auf die Stammfahrer Fernando Alonso (ESP), Kazuki Nakajima und Kamui Kobayashi (beide JPN) aufgrund anderweitigen Verpflichtung in Le Castellet verzichten. Es sind daher die Stammfahrer Mike Conway (GBR), Jose Maria Lopez (ARG) und Sebastien Buemi(CHE) und Entwicklungs- und Reservefahrer Anthony Davidson (GBR) sowie den ehemaligen LMP 1-Piloten Alexander Wurz gemeldet.

Das im bayrischen Greding ansässige ByKolles Racing Team und das russische Team SMP Racing nehmen ebenfalls am 30-Stunden-Test teil. DragonSpeed und CEFC TRSM Racing verzichten auf eine Teilnahme am Ausdauertest. Die LMP2-Klasse ist mit sieben Fahrzeugen vollständig vertreten, allerdings nimmt kein Team am Langstreckentest teil. Drei unterschiedliche Chassishersteller sind in der WEC Super-Saison 2018/19 mit Dallara, Onroak Automotive und Oreca vertreten. Auch auf Seiten der Reifenhersteller herrscht mit Michelin und Dunlop-Pneus nun eine gewisse „Vielfalt“, in der LMP-2 Klasse.

LMGTE Klassen

In der LMGTE Pro-Klasse sind die fünf Hersteller Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford und Porsche mit jeweils zwei Fahrzeugen beim Test. Neuzugang BMW hat einen M8 GTE für den 30-Stunden-Test gemeldet und setzt mit , Nick Catsburg (NLD), António Félix da Costa (PRT), Augusto Farfus (BRA), Tom Blomqvist, Alexander Sims (beide GBR), Martin Tomczyk (DEU) und Philipp Eng (AUT) gleich den kompletten Fahrerkader ein. Ford und Ferrari vertrauen auf das Personal vom Vorjahr und der amtierende WEC-Champion bringt zwei überarbeitete Ferrari 488 GTE EVO mit nach Frankreich. Porsche hat die vier Stammpiloten Richard Lietz (AUT), Gianmaria Bruni (ITA), Michael Christensen (DEN) und Kevin Estre (FRA) gemeldet.

Die Werksmannschaft nimmt mit beiden Porsche 911 RSR am 30-Stunden-Test teil. Aston Marting Racing stellt sich mit dem brandneuen Aston Martin Vantage erstmals der Konkurrenz und testet mit den letztjährigen Fahrern. Auch die LMGTE Am-Klasse ist mit neun Fahrzeugen vollständig vor Ort. Spirit of Race, Clearwater Racing und MR Racing vertrauen auf den Ferrari 488 GTE; Aston Martin Racing und Neuzugang TF Sport auf den Aston Martin Vantage. Die Teams Dempsey-Proton Racing, Gulf Racing und WEC-Neuzugang Team Project 1 setzen Porsche 911 RSR ein. Der Test findet am 06. und 07. April statt, der 30-Stunden-Test startet am Freitag 10 Uhr und geht bis Samstag 16 Uhr. Der Eintritt inklusive Pitwalk für Zuschauer ist am Samstag kostenlos.

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