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WEC: Volles Starterfeld für die Super-Saison und Le Mans

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Paris (FRA), 10.02.2018, 11:28 Uhr
Presse-Ressort von: Markus Faber Bericht 5957x gelesen

Paris (FRA) [ENA] Im Rahmen der Präsentation in Paris haben die großen Automobilverbände FIA, WEC und der Le-Mans-Veranstalter ACO die Starterfelder für die Super-Saison 2018/19 der World-Endurance Championship und für die 24 Stunden von Le Mans vorgestellt. Aufgrund des hohen Interesses von Teams hat die WEC ihre maximale Nennliste erfreulicherweise auf 36 Positionen ausgebauen können.

Beim 24-Stunden Klassiker in Frankreich werden wie im Vorjahr wieder 60 Fahrzeuge in den Start gehen. Trotz des Ausstiegs des amtierenden Weltmeisters Porsche ist die Zahl der Starter in der LMP-1 Topkategorie deutlich nach oben gegangen. Grund ist das Engagement zahlreicher Privatteams, die sich im Kampf gegen die einzige verbliebene LMP1-Werksmannschaft von Toyota (mit Fernando Alonso) gute Chancen ausrechnen. Neben den beiden Hybridautos Toyota TS050 werden acht weitere Prototypen in den Wettbewerb gehen.

Überraschend stellte Manor (offiziell: CEFC TRSM Racing) einen zweiten Ginetta-Mechachrome vor. Das Team wird in der Super-Saison also mit zwei Fahrzeugen teilnehmen. Für den Einsatz im zweiten Auto wurde bislang der erst 21 Jahre alt Charlie Robertson genannt. Im Schwesterauto ist Oliver Rowland bestätigt. Im Kampf der Privatteams bekommt es Manor-Ginetta mit ByKolles, SMP, Rebellion und DragonSpeed zu tun.

"Wir sind sehr zufrieden. Viele Beobachter hatten Sorge um die Zukunft, aber nun haben wir ein solch umfangreiches Starterfeld. Wir sind extrem stolz", so ACO-Präsident Pierre Fillon. "Wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass wir Fernando Alonso in der WEC und in Le Mans fahren sehen werden. Unser Dank gilt nicht nur Toyota, sondern auch McLaren, die dieses Engagement möglich gemacht haben." Die LMP2-Kategorie hat etwas den Wind aus den Segeln verloren. Nachdem 2017 noch neun Fahrzeuge in das erste Saisonrennen in Silverstone gestartet waren, werden es in der bevorstehenden Super-Saison der WEC nur noch sieben Dauerstarter in der kleinen Prototypenklasse sein.

In der GTE-Pro-Kategorie steigt die Anzahl der Autos durch den Einstieg von BMW mit dem neuen M8 GTE auf insgesamt zehn Autos von fünf Marken. In Le Mans kommen zusätzliche Fahrzeuge von Porsche, Ford, Corvette und AF-Corse-Ferrari hinzu, sodass an der Sarthe satte 17 Fahrzeuge in den Wettbewerb treten werden. In der GTE-Am-Klasse feiert das deutsche Porsche-Cup-Team Project 1 sein Debüt in der WEC und in Le Mans. Die Deutschen treten mit Jörg Bergmeister, Patrick Lindsay und Egidio Perfetti an.

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